Eine Stirnlampe gehört auf jede Packliste: Ob für Reise, Urlaub oder Outdoor-Sport. Wie du das perfekte Modell für dich findest? Auf was du beim Stirnlampen Test achten musst? Und welche die besten Stirnlampen im Vergleich sind? Erfahre es hier im Stirnlampen Test.

Es gibt nichts besseres, als die Hände frei zu haben: Beim Lesen, beim Kochen, nachts auf dem Weg durch dunkle Flure, über den Campingplatz oder wenn es bei der Heimkehr etwas später wurde, als gedacht.

Über die Jahre habe ich sehr viele Stirnlampen ausprobiert (und leider auch immer wieder verloren 😉 ). Meine erste war von Petzl, hatte noch eine normale Glühbirne und eine riesige 12V-Batterie mit zwei Drahtbügeln in einem Gehäuse am Hinterkopf. Seit dem hat sich zum Glück sehr viel getan. Eins jedoch ist geblieben: Unser aktueller Liebling für alle Lebenslagen kommt wieder von Petzl – die Marke, die von jeher die Maßstäbe setzt wenn es um Stirnlampen geht.

> Die beste Stirnlampen für Urlaub und Reise

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Stirnlampe Testsieger
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Worauf sollte man beim Stirnlampen Test achten?

Die Haupt-Unterschiede, auf die man beim Stirnlampen Test und Vergleich achten sollte:

  • Leuchtkraft
  • Gewicht
  • Verarbeitungsqualität
  • Ausstattung

Was am wichtigsten ist und welche Kompromisse man eingehen kann, hängt vom Einsatzgebiet der Stirnlampe ab. Wir gehen zunächst auf die unterschiedlichen Faktoren ein und zeigen dann, auf was es bei Stirnlampen für Urlaub, Reise und Freizeit besonders ankommt.

Stirnlampen Test

Leuchtkraft und verstellbare Lichtmodi

Stirnlampen können durch moderne LEDs sehr starke Leuchtkraft von über 300 Lumen erreichen. Für den normalen Gebrauch reichen aber auch Stärken zwischen 100 und 200 Lumen vollkommen aus. Viel wichtiger als die maximale Leuchtkraft ist, dass sich die Lampe dimmen, also die Leuchtkraft reduzieren, lässt.

Das hat zwei große Vorteile: Es erhöht die Batterielaufzeit, wenn man immer nur soviel Licht nutzt, wie man gerade braucht. Außerdem ist es nervig, wenn man mit anderen unterwegs ist und die volle Ladung von 200 Lumen ins Gesicht bekommt. Danach ist man für kurze Zeit nämlich nachtblind. Es empfiehlt sich also, eine Stirnlampe zu wählen, die (stufenlos) dimmbar oder über mindestens 3 verschiedene Lichtstärken verfügt.

Einige Stirnlampen können außerdem im Rotlichtmodus oder mit blinkendem Weißlicht betrieben werden. Während Letzteres vor allem als (Not-)Signalgeber oder beim Fahrradfahrer im Straßenverkehr nützlich ist, kann das Rotlicht sehr angenehm sein wenn man mit anderen unterwegs ist. Denn es blendet nicht und man hat trotzdem genug Licht für seine unmittelbare Umgebung. Auch das Lesen im Bett, wenn der Partner schlafen möchte, ist mit dem Rotlicht kein Problem.

Mit einem verstellbaren Leuchtkegel lässt sich außerdem der Einsatzbereich einer Stirnlampe deutlich vergrößern: Ein fokussierte Lichtkegel erhöht zum Beispiel die Fernsicht beim Fahrradfahren. Eine breite Licht-Streuung eignet sich besonders bei „stationären Betrieb“, wie Kochen und Lesen.

Stirnlampe Leuchtmodi

Verschiedene Leuchtmodi sorgen für das passende Licht in jeder Situation und verlängern dadurch auch die Leuchtzeit einer Stirnlampe

Strinlampe aufladen

Richtig praktisch: Stirnlampen unterwegs über USB laden. Hier mit der Anker PowerBar

Akku: Langhaltend und über USB ladbar

Es hat lange gedauert, aber endlich sind per USB aufladbare Akkus auch bei den Stirnlampen angekommen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man keine Batterien mehr kaufen (und entsorgen) muss, sondern auch, dass man die Lampe nahezu überall laden kann. Denn für Urlaub und Reise sollte ein USB-Ladegerät oder eine Powerbank ohnehin auf die Packliste. So haben Handy, MP3-Player, Reisekamera und Stirnlampe immer genug Saft unterwegs.

Gewicht und Gewichtsverteilung

Das Gewicht ist natürlich für den Tragekomfort einer Lampe entscheidend. Grundsätzlich gilt: Je geringer, desto besser. Allerdings geht geringes Gewicht auf Kosten der Leistung, Ausstattung und Batterielaufzeit. Viele Hochleistungs-Stirnlampen haben daher das Batteriefach am Hinterkopf untergebracht. Dies ermöglicht einen guten Tragekomfort, auch bei relativ großem Akku und Eigengewicht.

Ein hochwertiges Stirnband erhöht Tragekomfort und Lebensdauer

Tragekomfort entscheidend

Eine Stirnlampe sollte unbedingt bequem und ohne zu drücken auf dem Kopf sitzen, da man sie oft mehrere Stunden auf dem Kopf hat (zum Beispiel weil das Buch so spannend ist). Außerdem sollte das Stirnband unbedingt Schweiß aufnehmen und nach außen transportieren. Sonst kann es besonders in tropischen Ländern oder beim Sport sehr schnell unangenehm werden. Hochwertige Lampen von namhaften Herstellern überzeugen in diesem Punkt alle.

Lebensdauer

Seit es eigentlich nur noch Lampen mit LED Leuchtmittel gibt, sind meist sind die Bänder einer Stirnlampe der anfälligste Teil, denn sie neigen zum Ausleiern. Wenn sie einmal die Spannkraft verloren haben, kann man meist auch mit Nachspannen des Bandes keinen vernünftigen Halt auf dem Kopf mehr bieten.